Markt

Zwischen Rathaus und Nikolaikirche befindet sich der Siegener Marktplatz, im Laufe der Jahrhunderte Versammlungsort der Bevölkerung bei Siegesfeiern, Kundgebungen und Festakten. Im Mittelalter boten die einheimischen Krämer und Handwerker ihre Waren noch direkt im angrenzenden Kaufhaus, das auch als Rathaus diente, an. Schon damals mussten sich auswärtige Kaufleute, Viehhändler und Hausierer mit Ständen auf dem Marktplatz begnügen. Ein Marktmeister überwachte Qualität und Preise der angebotenen Waren, er trieb die Standgebühren ein und achtete auf Sauberkeit.

1833 wurde die erste Wochenmarkt-Ordnung für die Stadt Siegen erlassen. Sie regelte den Ablauf der mittwochs und samstags stattfindenden Märkte. 1869 brannte die an den Markt direkt anschließende Häusergruppe „Klubb“ ab. Der Gebäudekomplex wurde nicht wieder errichtet. Die frei gewordenen Fläche ist heute eine Grünanlage, die nach dem ehemaligen Bürgermeister Alfred Fißmer benannt wurde. In der Anlage findet sich auch ein Germania-Denkmal, das der Siegener Bildhauer Friedrich Reusch 1877 in Stein meißelte.

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orte/markt.txt · Zuletzt geändert: 2017/10/19 16:18 (Externe Bearbeitung)