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orte:fuerstengruft [2017/04/13 01:09]
matthias.opitz
orte:fuerstengruft [2017/10/19 16:18] (aktuell)
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 Das Holzmodell, nach dem die Modeln für den Eisenguss des Sarkophags in Kleve geformt wurden, ist erhalten. Der Grabdeckel ist als Modell verloren, wurde als Abguss an der Außenwand der Fürstengruft angebracht. Er trägt die Jahreszahl 1663 und die Adresse SIGENAE FUSUM PER HERMANNUM PITHAN wie der Originalguss in Bergendael, den Hermann Pithan aus Marienborn bei Siegen 1663 für Johann Moritz ausführte. Die vier Seiten der Tumba tragen Reliefs. An der Stirnseite der quadrierte Wappenschild des Johann Moritz, bekrönt von der Fürstenkrone und dem Band des dänischen Elefantenordens. Dessen Kleinod hängt über einer Schriftrolle mit dem Namenszug NASSAV. An der Rückseite sieht man einen aus Blättern und Blüten geflochtenen Kranz, das Johanniterkreuz und das Fürstenschwert. Oben durch den Kranz gezogen erscheint ein Schriftband mit der Devise QUA PATET ORBIS, unten auf einem kleineren Band die Datierung 1663. An der einen Längsseite hängt an einer Kette eine Trophäe aus Harnisch, Helm, Trommeln, Fahnen und Pfeilköchern. Beiderseits erkennt man die gekrönten Wappenschilde der väterlichen Ahnenreihe. Die Namen der einzelnen Häuser sind den Wappen der Schriftrollen hinzugefügt. An der gegenüberliegenden Längsseite hängt wiederum ein Trophäenbündel,​ bestehend aus Langschild, Köcher, zwei Kanonenrohren,​ Ankern, Lanzen, Sturmaxt zusammen mit zwei Palmzweigen. Hier begleiten die Wappen der mütterlichen Linie den Waffenschmuck. ​ Das Holzmodell, nach dem die Modeln für den Eisenguss des Sarkophags in Kleve geformt wurden, ist erhalten. Der Grabdeckel ist als Modell verloren, wurde als Abguss an der Außenwand der Fürstengruft angebracht. Er trägt die Jahreszahl 1663 und die Adresse SIGENAE FUSUM PER HERMANNUM PITHAN wie der Originalguss in Bergendael, den Hermann Pithan aus Marienborn bei Siegen 1663 für Johann Moritz ausführte. Die vier Seiten der Tumba tragen Reliefs. An der Stirnseite der quadrierte Wappenschild des Johann Moritz, bekrönt von der Fürstenkrone und dem Band des dänischen Elefantenordens. Dessen Kleinod hängt über einer Schriftrolle mit dem Namenszug NASSAV. An der Rückseite sieht man einen aus Blättern und Blüten geflochtenen Kranz, das Johanniterkreuz und das Fürstenschwert. Oben durch den Kranz gezogen erscheint ein Schriftband mit der Devise QUA PATET ORBIS, unten auf einem kleineren Band die Datierung 1663. An der einen Längsseite hängt an einer Kette eine Trophäe aus Harnisch, Helm, Trommeln, Fahnen und Pfeilköchern. Beiderseits erkennt man die gekrönten Wappenschilde der väterlichen Ahnenreihe. Die Namen der einzelnen Häuser sind den Wappen der Schriftrollen hinzugefügt. An der gegenüberliegenden Längsseite hängt wiederum ein Trophäenbündel,​ bestehend aus Langschild, Köcher, zwei Kanonenrohren,​ Ankern, Lanzen, Sturmaxt zusammen mit zwei Palmzweigen. Hier begleiten die Wappen der mütterlichen Linie den Waffenschmuck. ​
  
-In der Siegener Fürstengruft wurden bestattet:+=====In der Siegener Fürstengruft wurden bestattet:=====
   - 1. Johann Moritz von Nassau-Siegen (Dillenburg 1604-1679 Kleve) ​   - 1. Johann Moritz von Nassau-Siegen (Dillenburg 1604-1679 Kleve) ​
   - 2. [[menschen:​johann_vii._der_mittlere_von_nassau-siegen|Johann VII. der Mittlere Graf von Nassau-Siegen (Dillenburg 1561-1623 Siegen)]], Vater von Johann Moritz (1)    - 2. [[menschen:​johann_vii._der_mittlere_von_nassau-siegen|Johann VII. der Mittlere Graf von Nassau-Siegen (Dillenburg 1561-1623 Siegen)]], Vater von Johann Moritz (1) 
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 +===== Meinungen der Nutzerinnen und Nutzer =====
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orte/fuerstengruft.txt · Zuletzt geändert: 2017/10/19 16:18 (Externe Bearbeitung)